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An dieser Stelle sind alle älteren Beiträge aus den vergangenen Jahren gesammelt.

Viel Spaß beim Stöbern!

 

Sorpefahrt 2012

Ein echter Reisebericht wird`s auch diesmal nicht!
Lauter Wasser, doch ei der Daus.
..hier sieht`s anders als an der Möhne aus
Ist das Navi falsch programmiert?
Oder was ist sonst auf der Fahrt passiert?
Frag doch den, der immer fährt,
dann ist die Sache schnell geklärt
Wir wollten gar nicht zur Möhne hin.
Uns stand nach Abwechslung der Sinn.
Wir wollten nicht die Welt umrunden,
sondern dieses mal den Sorpesee erkunden.
Deshalb haben wir uns, wer hätte das gedacht?
Zu ganz neuen Abenteuern aufgemacht

So, nun ist's genug aus dem Land der Dichter und Denker
So ganz dicht bin ich ja sowieso nicht,Und wenn ich mal denke, dann fragen sich die Anderen:
„Was hat er sich dabei bloß wieder gedacht?“
Jetzt geht es so weiter, wie Ihr es von mir kennt:
Grade Erlebtes mit viel Fantasie gemischt!
Wegen selbiger wird es ja auch kein Bericht.
Nach tagelanger (es waren genau gesagt 0,04166667 Tage) Anreise erreichten wir am Montag, den 30.07.2012 unser neues Reiseziel, die Jugendherberge am Sorpesee in Sundern Langscheid.
Nun kam die obligatorische Verlosung der Zimmer, mit direkt anschließendem Betten beziehen und Koffer ausschütten (möglichst nicht mitten in den Raum!)
Danach durften wir uns stärken. Es ist ja klar, dass ich kein Bodybuilding meine, sondern unsere erste Mahlzeit in der Jugendherberge.
Erste echte Freizeitaktivität:
Nähere Umgebung erkunden – Kann langweilig sein, muss es aber nicht, wenn man es in Form einer Fotorally gestaltet. Zuerst mussten wir uns in Gruppen aufteilen.
Nachdem wir die Liste unserer „Opfer“ bekommen hatten machten wir unsere
Profi- Fotoausrüstung startklar. Das war höchst anspruchsvoll und ging so:
• Hat jede Gruppe ein Fotohandy?
• Ist der Akku geladen?
• Ist noch genug Platz auf der Speicherkarte? Vorbereitungen beendet!
Die Liste der „Opfer war natürlich die Liste der Motive, die wir mit uns zusammen aufnehmen sollten.
Schon beim ersten Motiv ist es dann passiert:
Wir sollten uns auf einer Treppe fotografieren. Ich nicht dumm?, sage , dass wir das ja sofort hier machen könnnten. Soweit, so gut. Ich gehe zur Treppe, hocke mich auf die dritte Stufe und war plötzlich von „Feinden“ umzingelt.
Nicht meine Gruppe ist zu mir gekommen, sondern eine andere. Und schon war ich isoliert von meiner Truppe hinter die feindlichen Linien geraten! HaHa
Fortsetzung unserer Fotorally
Ich bin dann sehr sofort und unmissverständlich von besagter Treppe herunter komplementiert worden.
Schließlich wollten sich die anderen ja nicht ihr schönes Gruppenfoto durch meine Visage versauen lassen. S..u.
Kann man ja verstehen!
Jetzt musste ich aber ganz schnell zu meinen Leuten zurück Schließlich hatte ich mich ja unerlaubt von meiner Truppe entfernt und hatte sogar noch Kontakt zu unseren Gegnern aufgenommen. Das hätte seeehr bööse enden können!!!
Frei nach dem Motto: „Ich häng mich tot oder schieß mich auf“ Damit ihr das nicht machen müsst.
….Ist aber noch mal alles gutgegangen! Glück gehabt!!!
Jetzt, oder etwas später kam mir eine ganz tolle Idee:
Ich wollte einen Tauchkurs belegen, dann am nächsten Morgen heimlich zur tiefsten Stelle des Sees tauchen und den Stöpsel herausziehen. So Badewannen-mäßig War eine Sch-Idee! Ich habe mal ausgerechnet, mit welcher Kraft ich an dem Stöpsel hätte ziehen müssen Bei einem Durchmesser von 4,4 cm beträgt der Wasserdruck in 65 Metern Tiefe immerhin 98,78 kg. Das ist etwas mehr, als mein Eigengewicht!
Auf das Thema Badewannenstöpsel werde ich später noch einmal zurückkommen. Allerdings in einer ganz anderen Dimension. Etwas gigantischer. Aber, mehr dazu später!
Schlimm an der ganzen Rally war, dass nur diejenigen Abendessen bekommen sollten, die alle Motive erfolgreich „eingefangen“ haben. Das war zum Glück nur ein Scherz!
Zum Abschluss sind wir dann noch ganz gemütlich über die Promenade geschlendert, Richtung Eiscafé. Da stellt sich mir ja die Frage: wenn ich in einem Eiscafé auf der Promenade ein gemischtes Eis bestelle, bekomme ich dann eine Promenadenmischung?
Gemischtes Eis oder Promenadenmischung
auf der Promenade genannt der Wischmopp
Watt willst'e denn nun?
Jetzt ist später: Am Dienstag hatten wir vormittags eine Sorpetalsperrenführung Da könnte man sich fragen, was das soll, so eine Talsperre hat oben einen Weg drüber, wozu braucht man da eine Führung? Verlaufen kann man sich auch ohne ortskundigen Führer nicht. Wenn man vom Weg abkommen sollte, wird es auf der einen Seite sehr nass, auf der anderen geht es sehr steil und tief bergab. Also immer schön brav auf dem Weg bleiben!
War auch alles ganz anders: Wir wurden nicht oben auf der Talsperre erwartet, sondern unten weil wir eine Führung durch das Kraftwerk und durch die Talsperre gebucht hatten. Zuerst durften wir in einem kleinen Saal Platz nehmen. Dort wurden uns anhand einiger Dias einige grundlegende Dinge über Talsperren erklärt. Dann gab es einen kleinen Film zu sehen, der den Zusammenhang der an der Ruhr befindlichen Talsperren erklärte. Nun ging es raus, da waren sie, die gigantischen Badewannenstöpsel. So ein Kraftwerk benötigt ja viel Wasser, das mit großem Druck die Turbinen antreibt. An der tiefsten Stelle ist der Druck ja bekanntlich am größten, deshalb ist da in 65 Metern Tiefe ein Rohr mit einem Durchmesser von 80 cm (* Maßangabe Rohr ohne Gewähr). Damit nicht alles Mögliche dort hineingerät, sind da so Gitterkäfige angebracht. Da das Rohr aber hin und wieder untersucht werden muss, und es dazu leer sein muss, kommen jetzt die Riesenstöpsel zum Einsatz. Um die Käfige wird ein Rohr gestellt, das dann mit den Stöpseln abgedichtet werden kann. Nun wird das Wasser an der Turbinenseite abgelassen. Nachdem die Untersuchungen am Rohr beendet sind, kann man den Stöpsel nicht einfach hochheben. Zum einen weil dort ein Wassergewicht von 32.656 kg drauf drückt, zum zweiten: Würde man es schaffen, den Stöpsel trotzdem hochzuheben, würde die Druckwelle mit Sicherheit großen Schaden am Rohr und an der Turbine anrichten. Deshalb haben die Stöpsel die Möglichkeit, kleine Schieber zu öffnen, um so durch kleine Öffnungen zuerst einen Druckausgleich herzustellen. Dann können die Stöpsel wieder entfernt erden. Unser gebuchter „Schlauer“ hat uns von der Illusion befreit, so ein „Mäuerchen, so dick es auch sei, wäre hundertprozentig dicht. Das sollten wir bei unserem Gang durch die Talsperre selbst sehen. Nun machten wir uns auf, die Talsperre von innen zu erkunden. Dazu führt ein Tunnel längs durch die gesamte Talsperre. Rechts und links neben dem Gang verlaufen zwei Rinnen, in denen immer Wasser fließt. Das war der Beweis, dass die Mauer nicht völlig dicht ist. An den Wänden sind weiße und rote Schilder mit Zahlen. Die weißen gaben die Entfernung in Metern an, sodass man, wenn man an irgendeiner Stelle größeren Wassereinbruch beobachten sollte, genau sagen kann, wo man ihn beobachtet hat. *Was die Zahlen auf den roten Schildern bedeuten, habe ich vergessen. (*Das gibt Punktabzug!) Die Führung war wirklich sehr interessant! Zum Glück blieb uns der angedrohte Aufsatz, den wir abends über die Führung schreiben sollten, erspart.
Stattdessen haben wir noch die Sauerlandmetropole Sundern erkundet. Da hatten wir dann an einer Stelle eine kleine Rast eingelegt, von der aus hätten wir sämtliche Motive unserer Fotorally „schießen“ können. Wir hätten uns nur einmal langsam um 360 ° drehen müssen.
Mittwoch: Wir, die Profigolfer der Rentnerband!
Die drei von der Tankstelle (im übertragenen Sinn ist eine Kneipe doch auch eine Tankstelle, oder?)
Unsere Truppe bestand aus einer Dame und 1 ½ Herren. Die Dame musste sich auf zwei Krücken stützen, fiel also für das aktive Minigolfen aus, hat sich aber bereit erklärt, unsere Ergebnisse zu protokollieren (aufzuschreiben hört sich so gewöhnlich an). Der ganze Kerl hat dann für sich und für unsere Protokollöse gespielt. Der Halbe, also ich, der „Einarmige Bandit“, habe haushoch gewonnen: schließlich hatte ich auf jeder Bahn die meisten Ballkontakte. Fast so viel, wie unser ganzer Kerl für beide Durchgänge zusammen!
Jetzt aber zackig zurück zur Jugendherberge. Die Anderen haben schon Kohldampf und warten nur auf uns. Nach dem Mittagessen hatten wir Zeit zur freien Verfügung – also in der Ferienfreizeit freie Zeit
Ein Event stand aber noch aus: Das Seebühnenkonzert. Das fand auf einer kleinen Bühne statt, die nicht weit von unserer Jugendherberge direkt am See aufgebaut ist. In der Zeit, in der wir dort waren, spielte dort eine Band, die sich auf Oldies spezialisiert hat. Da ich ja auch nicht mehr ganz jung bin, (um es mal nett umschreiben) kannte ich die meisten Texte und habe fleißig „mitgesungen“ wahrscheinlich habe ich in der ganzen Zeit nicht einmal den richtigen Ton getroffen, weshalb die vor mir sitzenden Zuschauer öfter den Platz gewechselt haben. Das kann nur an meinem Gesang“ gelegen haben.
Donnerstag: Frühstücken, Koffer packen, soweit noch nicht geschehen. Dann alles und alle rein in die Autos. Rückreise
Mir hat es sehr gut gefallen!

 
   
 
 
Tagesausflug ins Phantasialand
 
Der vkm Hamm hat am 23.05.2012 einen Tagesausflug zum Phantasialand gemacht. Wir haben uns morgens um 8.30 Uhr am Büro getroffen. Wir sind mit zwei Autos und einem Bulli gefahren. Als wir im Phantasialand waren, durften wir in kleinen Gruppen alleine durch den Freizeitpark laufen. In dem Freizeitpark gab es viele verschiedene Fahrgeschäfte und andere schöne Sachen fürs Auge. Im Phantasialand gibt es viele verschiedene Länder. Im Phantasialand gibt es eine sehr schöne Dragonwildwasserbahn, die richtig nass und richtig Spaß macht. Ich kann nur jedem einen Tipp geben, der das liest, einmal selber ins Phantasialand zu fahren und selber zu erleben wie schön das da ist.

Autor der Geschichte
Manfred Seling
 
   
 
 
Disco am 11.05.2012
 
Der vkm Hamm hat mal wieder mit anderen Vereinen eine Disco für Menschen mit Behinderung veranstaltet. Die Disco ging von 17.30 bis 21.00 Uhr. Es wurden viele verschiedene Lieder gespielt, auch Musikwünsche wurden gut vom DJ angenommen und gespielt. Für das leibliche Wohl wurde auch gesorgt. Bei dieser Disco waren ca. 80 Besucher. Wir hatten auch bei dieser Disco mal wieder unseren richtigen Spaß, und wir haben bei vielen Liedern den passenden Tanz getanzt. Ich weiß auf jeden Fall, dass ich da beim nächsten Mal wieder hingehen werde. Ich freue mich schon auf die nächste Disco. Wenn ihr wissen wollt wann die nächste Disco ist, dann schaut einfach auf die Internetseite vom vkm oder schaut auf die Plakate, die bei den verschiedenen Vereinen aushängen. Wir würden uns sehr freuen wenn ihr mal vorbei schaut.

Autor der Geschichte
Manfred Seling
 
   
 
 
Die Hammer Schlagernacht 2012
 
Am Samstag den 28.01.2012 war in den Zentralhallen die 3. Hammer Schlagernacht. Wir waren mit 10 Leuten vom vkm Hamm vertreten. Um 19.00 Uhr wurden die Türen der Zentralhallen aufgemacht und wir konnten rein. Wir haben uns erst die besten Plätze ausgesucht und danach haben wir angefangen Gute-Laune-Party zu machen. So gegen 19:30 Uhr hat das Programm angefangen. Es waren live da: Marcus Luca , Diana Sorbello, Willi Herren, BB Jürgen und Mickie Krause. Die Zentralhallen waren ausverkauft. Wir haben für den vkm Hamm ein paar Autogrammkarten besorgt. Eigentlich wollte Anna Maria Zimmermann in diesem Jahr kommen aber leider ist sie krank geworden aber dafür war Diana Sorbello da. Wir haben bei jedem Sänger immer mitgesungen. In den Pausen wurde von DJ M. und Mr. Light Musik gespielt wodurch wir auch gute Laune bekamen. Wir sind bis um 0.30 Uhr geblieben. Es war sogar ein Raucherraum für Raucher da und für den Durst war auch gesorgt. Ich kann nur Jedem, der das liest, empfehlen nächstes Jahr selber mal hinzugehen. Ich werde nächstes Jahr auf jeden Fall wieder hingehen.

Autor der Geschichte
M.Seling
 
   
 
 
Die Karnevalsfeier vom vkm Hamm
 
Am Sonntag den 22.01.2012 pünktlich um 15:00 Uhr lief das Team vom vkm Hamm auf die Bühne der Sachsenhalle und führte seinen Tanz vor. Danach begrüßten Jessi und Moni die ganzen Gäste. Danach fingen die ganzen Gruppen mit ihren Auftritten an. Zwischendurch machten Jessi und Moni ein paar Scherze. In diesem Jahr hatte der vkm Hamm das erste Mal sein eigenes Prinzenpaar und seinen eigenen „Siebener“ Rat. Zwischendurch haben wir Kaffee und Kuchen bekommen. Wir hatten in diesem Jahr auch wieder eine sehr schöne Fotowand wo man sich fotografieren lassen konnte. In diesem Jahr hatte der vkm Hamm seinen eigenen DJ. Die Hammer Narrenzunft hat auch ihren eigenen Tanz aufgeführt. Als Stargast hatte der vkm Hamm keine Kosten und Mühen gescheut und „den Wendler“ eingeladen. Er hat bei seinem Auftritt drei Lieder gesungen und dabei hat er das Prinzenpaar und Jessi und Moni zu sich gebeten, um mit ihm zu tanzen und zu singen. Nach den ganzen Auftritten wurden die Hammer Narrenzunft und die ganzen Gruppen auf die Bühne gebeten um zusammen durch die ganze Halle eine große Polonaiese zu machen. Der vkm Hamm, die Gruppen des vkm, die Hammer Narrenzunft und die ganzen Gäste freuen sich schon auf die Karnevalsfeier im nächsten Jahr.

Autor der Geschichte
M. Seling
 
   
 
 
Die Geschichte vom Möhnesee
 
Wir waren am Donnerstag, 22.09.2011 mit vier Leuten am Möhnesee. Wir wollten da eigentlich Minigolf spielen, konnten wir aber nicht weil der Minigolfplatz zu war. Dann hatten wir uns überlegt Tretboot zu fahren. Als wir bei dem Bootsverleih ankamen rief Sina den Mann vom Verleih an und er kam nach 5 Minuten. Wir bezahlten und suchten uns "Horst" aus. Nach einer halben Stunde füllte sich die rechte Bootseite mit Wasser und wurde immer voller und voller. Nachdem Sina das mitbekommen hatte schrie sie auf und rief den Mann vom Verleih noch mal an. Er war wieder in 5 Minuten da und lief wie ein Rettungsschwimmer zu seinem Rettungsboot "Gaby" und kam zu uns aufs Wasser, und wir stiegen in das "Rettungsboot" um und durften eine halbe Stunde länger mit dem Boot fahren. Als wir wieder an Land waren bekamen wir von dem Mann noch einen Kakao.

Autor der Geschichte
Manfred Seling
 
   
 
 
Besuch bei der Feuerwehr Hamm
 
Der vkm (BeWo-Gruppe) besuchte am 14.09.2011 die Feuerwehr Hamm in der Hauptwache an der Hafenstraße. Wir wurden von einem Berufsfeuerwehrmann herzlich begrüßt in der Vorhalle. Er erklärte uns, dass es jetzt eine zweite Hauptwache in Hamm Osten gibt. Danach erklärte er uns, dass es 4 verschiedene Bereiche in der Hauptwache gibt. Als nächstes zeigte er uns die ganzen Wagen, die in der Hautpwache stehen:
der MTW des B-Dienst, den LF1, die DLK23/12, den RW1 und die ganzen GW's (MTW=Bulli, LF1=Löschfahrzeug, DLK23/12=Drehleiter mit Korb 23 m Rettungshöhe in 12 m Auslage, RW1=Rüstwagen, GW=Gefahrgutwagen).
Danach hat er für uns die DLK23/12 in den Hof fahren lassen und hat uns gezeigt wie weit man die DLK23/12 ausfahren lassen kann. Er sagte uns noch, dass man die DLK23/12 30 m ausfahren kann. Anschließend durften wir ein Gruppenfoto vor der DLK23/12 machen. Danach zeigte er uns, dass die Feuerwehr Hamm einen Wagen für die Wasserrettung hat. Als nächstes zeigte er uns noch die ganzen RTW's (RTW=Rettungswagen). Danach hat er uns noch die ganzen Rollcontainer gezeigt und nach der ganzen Besichtigung hat er uns noch weitere Fragen beantwortet. Zuletzt bedankte ich mich im Namen des vkm mit einem kleinen Dankeschön bei dem Berufsfeuerwehrmann.

Autor der Geschichte
Manfred Seling
 
   
 
 
Fahrt des vkm Hamm e.V. mit der Museumseisenbahn zur Lippborger Kirmes am Samstag, den 27.08.2011
 
Ich würde ja sagen, dass ich mich bei der Fahrt mit der Museumseisenbahn in meine Kindheit zurückversetzt fühlte. Aber ganz so alt bin ich dann doch noch nicht. Obwohl wenn es nach dem gefühlten Alter ginge, könnte es schon in etwa hinkommen!

Eine Dampflok braucht natürlich seine Zeit, bis sie fahrbereit ist. So eine Dampflok ist ja schließlich auch nur ein Mensch. Immerhin muss man ja erst mal den Kessel Wasser zum Kochen bringen. Und da sind ja schon ein paar Teekesselchen drin! Das ein oder andere Schüppchen des schwarzen Ruhrpottgoldes müssen da schon verheizt werden, bis es richtig dampft.

Da stand sie nun,rauchend und schnaubend und wartete auf ihren Einsatz. Als uns der Wind den Rauch um die Nasen blies, dachte ich, hier riecht es,als würde ich grillen.

Dann ging es endlich los. Wir ließen uns vom Luxus der zweiten Wagenklasse verwöhnen! Erstaunlich gut erhalten, dachte ich.
Man sieht dem Zug die liebevolle Pflege der Hammer Eisenbahnfreunde
wirklich an!! Ich glaube, dass sie vor jeder Fahrt sogar die Kohlen abstauben. Echt S U P E R

Wo ich gerade bei den Lobeshymnen bin, möchte ich es natürlich nicht versäumen, mich bei dem Lions Club zu bedanken, der uns die Fahrt zur Lippborger Kirmes gesponsert hat.

Auf dem Rückweg von der Kirmes zum Lippborger „Hauptbahnhof“ konnten wir noch eine riesige, kostenlose Open-Air-Dusche genießen. Will sagen: Wir sind von einem richtig heftigen Regenschauer überrascht worden. Möglicherweise haben wir den sogar selbst noch verstärkt, bei den vielen Dampfwolken, die unsere Lok in die Luft geblasen hat???!!!

Wir sind auf der Fahrt mit leckerem, teilweise selbst gebackenem Kuchen verwöhnt worden.
Jetzt fehlt nur noch der obligatorische Schlusssatz:

Es hat uns allen sehr viel Spaß gemacht!!!

Hartmut Röhler
 
   
 
 
Die Frauengruppe
 

Das Kegeln war sehr schön. Wir hatten sehr viel Spaß und haben viel gelacht.
Dabei waren:
Sandra, Jenny, Ribana, Tanja, Linda, Carola, Bianca, Sabrina, Martina.

Die Kölnfahrt
Wir sind mit dem Zug gefahren. Da war eine Konferenz. Ich habe da viele Leute kennen gelernt.

Wir waren am 09.05.2011 im Maxipark. Wir sind balanciert und haben geschaukelt. Ich habe mich nass gemacht weil es so warm war.

Eure Martina Kujawa
 
   
 
 
Die große VKM - Plätzchenbäckerei
 

Eigentlich wollte ich die Plätzchen ja nur probieren; aber die Rechnung hatte ich ohne Sina gemacht: „Nix da, erst beim Backen helfen, dann kannste auch eins probieren.....Zumindest ein kleines!“ Na ja, so streng war sie dann doch nicht: Helfen (musste) durfte ich zwar erst, aber bei dem einen Probierplätzchen ist es dann doch nicht geblieben. Ganz so hübsch, wie auf dem Bild sind unsere nicht geworden, aber lustig, wie die ganze Backtruppe! Spaß hatten wir alle!

Da fehlen doch welche!
Wo ist der Hartmut???

Plätzchen backen ist eine Sache....

Ich als Mann hab' gedacht.
 Teig anrühren
 Plätzchen backen
 ...und fertig

DENKSTE Denn Plätzchen, die nur gebacken wurden, sind wie Frauen,die sich morgens , nach dem Aufstehen, nur geduscht und sich angezogen haben...im Prinzip fertig, aber noch lange nicht schick genug, um auszugehen; so völlig ungeschminkt! Will sagen... das Plätzchen-Make-Up fehlte noch: Keine Wimperntusche und Lippenstift, sondern Glasur und andere Verzierungen. Wir also ran ans Werk: Schminkköfferchen auf den Tisch gestellt...........und dann alle Plätzchen der Reihe nach antreten, um im Schönheitssalon für den großen Auftritt fein gemacht zu werden.
Dann ging es auch schon los. Wie üblich:„Ich weiß gar nicht, was ich anziehen soll“. Wir standen natürlich mit Rat und Tat zur Seite: „wie wär's mit dem „Kleinen Schwarzen“.....Also Schokoguss und für's Dekoltee ein paar Perlen (also bunte Zuckersträusel). ...Und schon - also Stunden später - waren alle ausgehfertig. Wie im Leben:Wenn du als Mann fragst: „ Können wir gehen?“ Und die Frau dann antwortet: „Sofort, ich muss nur noch eben den Lidstrich etwas nachziehen“. Gut, in der Zeit renovieren andere eine ganze Wohnung....Und als Mann biste dann froh, dass sie dir gesagt hat, was sie so lange im Bad getrieben hat, denn gesehen hättest du das sonst niemals

„Wo sind die anderen geblieben?“
„Na ja, ein bisschen Schwund ist immer!!“

Um noch mal etwas näher auf unsere
Plätzchen-Schmink-Aktion einzugehen:

Damit wir den Tisch nicht völlig verschmieren, hatte jeder von uns ein Stück Backpapier vor sich liegen. Dann konnte sich jeder die Keks-Rohlinge aus der Schüssel nehmen und nach eigenen Vorstellungen verzieren. Wir haben mit Hingabe geschminkt, gepudert und kleinere Schönheitsoperationen vorgenommen. Da das Probieren streng verboten war, ist der „Schwund“ ein Geheimnis geblieben, oder sollte doch jemand....?
Nachdem wir soweit fertig waren habe ich gesagt, dass mein Backpapier das schönste geworden ist.
„ Hartmut, ich glaube, du hast den Sinn dieser Aktion nicht ganz verstanden!“
„Was?,Wie?, Wieso???“
 
   
 
 
Möhneseeurlaub 2010
 

WIE Fahrt zur Möhne, ist denn schon wieder ein Jahr vorbei???

G E G E N D A R S T E L L U N G:

Mein „Bericht“ vom Möhneseeurlaub 2009 begann mit den Worten:
Mit dem Tretboot höher als die Kirchturmspitze...“ Denn ich war davon ausgegangen, dass das Dorf, durch den Bau der Staumauer einfach überflutet wurde, nachdem die Bewohner ausgezogen waren. In diesem Jahr musste ich mir allerdings sagen lassen, dass es sich dabei nur um ein sehr hartnäckiges Gerücht handelt. In dem Tal stand zwar vorher ein Dorf, aber das Tal wurde erst überflutet, nachdem die Häuser und damit auch die erwähnte Kirche mit der dazugehörigen Kirchturmspitze abgetragen worden war.

SO, damit wäre das schon mal richtig gestellt.

Dann kann ich ja mal versuchen, so ein paar Erlebnisse aufzuschreiben, die mir von unserem diesjährigen Aufenthalt an der Möhne besonders in Erinnerung geblieben sind:

Zuerst kam die mit Spannung erwartete „Auslosung“ der Zimmerbelegung........... Die Zimmerbelegung wurde natürlich nicht ausgelost, sondern von unseren Betreuerinnen nach neuesten psychologischen Erkenntnissen zusammengestellt. Sprich: Wer kann mit wem und wer verträgt sich nicht ganz so gut.

Aus Gründen der Diskretion werde ich nicht erwähnen, dass ich mit dem Uwe, dem Franz und dem Marcel zusammen auf einem Zimmer gelegen habe.

Warum ich meine Zimmergenossen nicht namentlich erwähnen kann???
Das wurde sofort in der ersten Nacht ganz deutlich. Nachdem alle vom diesjährigen Brückenfest zurückgekehrt waren und sich für die Pofe fertig gemacht hatten, begannen wir alle mit unserem ganz privaten „Kammerkonzert“. Aus jedem Bett dröhnten Brüllmücken und Trompetenkäfer.
Daher entschlossen wir uns, auf jeden Fall mit geöffneten Fenstern zu schlafen, ganz gleich, wie das Wetter auch sein mag. Nach den gerade erwähnten „Interpreten“ kamen die Holzfäller zum Einsatz. Ich dachte nur: „Schnarchen ist zwar noch etwas lauter, als das gerade beendete Konzert, dafür riecht man es aber wenigstens nicht.“

Wir hatten soo viel Spaß, dass ich schon vermutet hatte, so manch einem ist bei seinem Blaskonzert die ein oder andere Lachgassalve entwichen.
Das Konzert hatte auch noch einen Vorteil: Sollte mal jemand von uns die Zimmernummer vergessen, dann findet er es wenn er immer seiner Nase folgt. Na dann:

G U T E N A C H T
 
   
 
 
Gipfeltreffen auf dem Möhnesee
 

In diesem Jahr haben wir dann doch die Tretboote gegen zwei Donutboote eingetauscht.

Das erste Boot war schnell mit vollständiger Besatzung bereit für die Abfahrt. Also Leinen los und raus auf's „Sauerländer Trinkwassermeer“. Soweit so gut. Etwas später war dann auch das zweite Boot unterwegs – wenn da nicht - Achtung! Angriff von rechts! Ein Riesenschwan greift unseren Mammutdonat an! Ein Tretbootschwan hatte direkten Kollisionskurs mit dem zweiten Donut. Von diesem Ereignis irritiert, nahm die Besatzung dann erst einmal direkten Kurs auf die in der Nähe „geparkten“ Segelboote. So, jetzt tief durchatmen, Rückwärtsgang rein und dann im großen Bogen an allen Hindernissen vorbei. Schließlich will so ein Ps-Bollide erst einmal beherrscht werden. Immerhin hatte der Außenbordmotor eine geschätzte Leistung von zwei hoch getunten Rasierapparaten.

Nach einiger Zeit mit Vollgas und Rückenwind hat das zweite Boot das erste eingeholt. Durch die Begrüßung der beiden Besatzungen erklärt sich auch die Überschrift: „Das ist ja der Gipfel, dass wir euch hier treffen!“

Passender weise sind ca. fünf Minuten nachdem unsere beiden Boote unterwegs waren, zwei Boote und ein Rettungshubschrauber des DLRG gestartet. Ich dachte nur:
„Woher kennen die uns???“

Wie sich hinterher herausstellte, waren die nicht wegen uns unterwegs, sondern hatten auf der anderen Uferseite eine Demonstration ihrer Fähigkeiten. So eine Art Tag der offenen Tür. Oder Tag des offenen Ufers – Hää? Tag des was???

Die für den nächsten Tag geplante Minigolf Tour musste Wetter bedingt verschoben werden. Aber egal, spontan, wie wir sind, hammwa uns entschlossen. Die Kegelbahnen der Jugendherberge unsicher zu machen. Was bietet sich bei so einer gemischten Reisegruppe an? Ein Turnier Männlein gegen Weiblein. Unsere Gruppe (Männlein) hat nicht zuletzt dank meiner glorreichen Mithilfe die Silbermedallie gewonnen. (Was ja bei nur zwei Teilnehmergruppen bedeutet, dass wir verloren haben!)

Am nächsten Tag konnten wir doch noch Minigolf spielen. Der im Wetterbericht angekündigte Bodennebel blieb leider aus. Wer sich jetzt fragt, warum leider? Das ist doch ganz einfach: es gibt beim Minigolf keine bessere Ausrede, warum man weder den Ball und schon gar nicht selbigen ins Loch trifft, als BODENNEBEL

Na. sowas ausgerechnet ich hätte jetzt fast vergessen , unseren Grillnachmittag zu erwähnen. Lecker war's
 
   
 
 
Und dann war da noch.....
 


Die schöne Führung durch den Wald.
Eigens für unsere Führung wurde ein führender Wissenschaftler der Waldologie aus Kanada eingeflogen. -- Kann sein, dass ich mal wieder schamlos übertrieben habe?!!

Tatsächlich! Denn zu uns kamen zwei sehr nette Mitarbeiter des LIZ. Der erste stellte sich dann vor: „Ich bin der Matthias und das ist mein Kollege.“ Da hab ich gedacht: „komischer Name: „Mein Kollege“. Ich wollte ihn schon fragen, ob wir Mein sagen dürfen, oder Herr Kollege. Gut, dass ich nicht geragt habe, denn er hatte sich dann auch noch vorgestellt und uns seinen Vornamen gesagt. Immer diese Miss(t)versändnisse! Dann ging es auch schon los. Als erstes kam die Frage,ob jemand weiß, wie weit die Wurzeln eines Baumes reichen. Ungefähr so weit, wie seine Äste reichen. Um uns das zu veranschaulichen, sollten wir uns dann im Kreis aufstellen, jeder so, dass er direkt unter der Spitze eines Astes stand. Dadurch hatten wir dann den Umfang des Baumes, und damit die Reichweite der Wurzeln, auf den Boden übertragen. War schon echt beeindruckend., da er sich für diesen Zweck keinen Babybaum, sondern ein stattliches Exemplar ausgesucht hatte.

„So, jetzt geht es aber rein in den Wald, denn dafür sind wir ja hier.“ Kaum drin im Wald: „Wer weiß, wie diese Bäume heißen?“ Ich dachte schon an Waldi, weil Klaus wäre ja ein blöder Name für einen Baum. Habe schon wieder daneben gelegen, denn er wollte nur den Familiennamen wissen. Und der lautete: „Fichte“ dann der erste Zapfenstreich: „Was sind das denn für Zapfen, die hier überall herumliegen?“ Das sind Fichtenzapfen! Tannenzapfen wäre natürlich totaler Quatsch! Das wäre ja so, als würde ein Rotkehlchen Hühnereier legen. Also unmöglich.

Dann kamen wir zu einer Stelle, an der viele neu Bäume gepflanzt worden waren.
„Weiß jemand, warum hier Zäune herum gesetzt wurden?“ „ Bestimmt, damit die kleinen Bäume nicht weglaufen und sich dann im Wald verirren!“ Keine Sorge, liebe Leser, niemand aus unserer Gruppe hat so geantwortet und selbst ich habe diese Möglichkeit nicht ernsthaft in Erwägung gezogen. (Zumindest nicht lange!)

So, jetzt wird’s zappenduster: Wir machen 'ne Pollonese durch den Wald. Warum zappenduster war auch schnell erklärt: Nur der erste jeder Gruppe, also der Anführer konnte sehen, wo es lang ging. Alle anderen hatten ihre Hände auf den Schultern ihres Vordermannes und dafür die Augen verbunden. Unsere Berteuerinnen haben in jeder Gruppe die Führung übernommen. Natürlich nur wegen der großen Verantwortung, die sie dabei hatten, da sie ja auch vor Stolperfallen warnen mussten!

Bis – ja bis Matthias gefragt hat, ob sie zufällig alle vorne gegangen wären?! Da ihnen dadurch ja ein ganz besonderes Erlebnis entgangen wäre, und sie überhaupt nicht nachvollziehen könnten, wovon wir reden würden, hat er spontan eine Spezialgruppe zusammengestellt: Als Anführer „Mein Kollege“, oder wie war noch sein Name? Gefolgt von unserer gesamten Betreuermannschaft. Wir wollten erst mit „Mein Kollege“ verhandeln, ob er sie so mitten in den Wald führen könnte, um sich dann ganz schnell aus dem Staub zu machen. Aber dafür haben wir die Mädels doch viel zu gerne!

Zum Abschluss gab es noch so'ne Art Limbotanz verkehrt, will sagen alle mussten nicht unter einem Seil durch, sondern darüber hinweg, ohne dass die Glöckchen, die an dem Seil waren läuten.

Baum, bäumer, am bäumigsten
oder wie wird Wald gesteigert?

Nehmt ihr mich nächstes Jahr wieder mit???
Hartmut Röhler