Konzert erneut ein großer Erfolg

Auch die dritte Auflage des vkm-Konzertes war wieder ein großer Erfolg. Mehr als 250 Gäste lauschten Anfang Oktober der Musik von ELENA und Martin Herzberg, die zusammen mit Stefanie John und Sören Schröder und den Streicherinnen der Evangelischen Musikschule Hamm und des Beisenkamp Gymnasiums ein sehr vielseitiges und unterhaltsames Programm boten.

Im Grunde waren es gleich zwei Konzerte, die die Gäste an diesem Abend in der Aula des Beisenkamp Gymnasiums erlebten. Den Anfang machte die Hamburger Sängerin ELENA, die trotz beschwerlicher Anreise aus Berlin (sämtliche Züge waren wegen eines Sturms ausgefallen) keinerlei Anlaufschwierigkeiten hatte. Sofort zog die energiegelandene Sängerin die Zuhörer mit ihrer Klaviermusik und selbstgeschriebenen Songs in ihren Bann.

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Musiker treffen bereits Donnerstag ein

Aufgrund günstiger Termine reisen Martin Herzberg & Co. bereits am Donnerstag an. Dies gibt den Profis noch einmal die Möglichkeit, mit den am 3. vkm-Konzert beteiligten Schülerinnen des Ensembles gemeinsam zu proben.

Am Samstag ist es dann endlich soweit: In der Aula des Beisenkamp-Gymnasiums steht ab 20 Uhr (Einlass 19 Uhr) die dritte Auflage der beliebteb vkm-Konzertreihe an. Karten gibt es diesmal noch an der Abendkasse!

3. vkm-Benefizkonzert am 7. Oktober

Das Konzertplakat (zum Vergrößern anklicken).Das Konzertplakat (zum Vergrößern anklicken).

Zum dritten Mal veranstaltet der Verein für körper- und mehrfachbehinderte Menschen Hamm (kurz: vkm Hamm) am 7. Oktober ein Benefizkonzert. Gastgeber wird zum ersten Mal das Beisenkamp-Gymnasium sein, es wird eine mit rund 400 Gästen ausverkaufte Aula erwartet. Karten gibt es aktuell noch im Sekretariat des Gymnasiums oder in der vkm-Geschäftsstelle für 20 Euro oder für vkm-Mitglieder und Schüler ermäßigt für 15 Euro.

Wie bei der Premiere vor knapp drei Jahren tritt wieder Musiker Martin Herzberg auf, der diesmal allerdings nicht nur von Musikerkollege Sören begleitet wird, sondern mit Sängerin Elena und Cellistin Stefanie John hochkarätige Unterstützung an seiner Seite haben wird. Zudem werden auch Nachwuchsstreicher der Evangelischen Musikschule Hamm und des Beisenkamps mit Martin Herzberg auftreten. Ein stimmungsvoller und bewegender Abend ist also garantiert.

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Das macht Spaß, Spaß, Spaß!

In einem inklusiven Filmprojekt erkunden Kinder und Jugendliche der vkm-Gruppe "Verrückte Teens" Freizeitmöglichkeiten für Menschen mit Hilfebedarf in Hamm. Ein Projekt des vkm Hamm, gefördert durch Aktion Mensch. Jetzt wurden die Ergebnisse der Öffentlichkeit präsentiert.

Die Projektleitung lag bei Birgit Conrad, die filmische Leitung übernahm Filmemacherin Andrea Lötscher. Im Video wurde gemafreie Musik von www.frametraxx.de verwendet.

Eine ganz besondere Ehre

Zum zweiten Mal starteten die vkm Fighters bei den Highland Games im Maxipark. - Fotos: KottmannZum zweiten Mal starteten die vkm Fighters bei den Highland Games im Maxipark. - Fotos: KottmannBereits zum zweiten Mal hat in diesem Jahr eine Gruppe von vkm-Klienten bei den Highland Games im Maxipark unter dem Motto „Ruhm, Ehre, Stärke und Mut“ teilgenommen. Diese wurden Ende August bereits zum vierten Mal vom Clan Dragon Fighters organisiert.

Zusammen mit Cheforganisator Tomy Sadowski hatten die „vkm Fighters“ im Vorfeld wieder mehrere Mal trainiert, um beim Baumstammwerfen, Gewichtshochwurf, Gewichtsweitwurf, Hufeisenwerfen, Steinstoßen, Baumstammslalom, Stammziehen, Fassrollen, Strohsackhochwurf, Steinkugeltragen, Huckepacktragen und Tauziehen möglichst gut anzuschneiden. Im Vordergrund stand dabei wieder der Mannschaftsgedanke und ein unvergessliches Erlebnis – und das war bei bestem Wetter im Maxipark erneut garantiert.

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Sommerfest 2017

Der Auftritt der vkm-Cheerleader war wieder einer der Höhepunkte beim Sommerfest. - Foto: vkmDer Auftritt der vkm-Cheerleader war wieder einer der Höhepunkte beim Sommerfest. - Foto: vkmBeste Stimmung herrschte am Freitagnachmittag beim Sommerfest 2017 des vkm Hamm. Da auch das Wetter mitspielte, erlebten die Mitglieder des Vereins einen äußerst abwechslungsreichen Nachmittag rund um die vkm-Geschäftsstelle am Otto-Krafft-Platz 2.

So blieben nicht nur bei Speis und Trank keinerlei Wünsche offen, auch das Unterhaltungsprogramm bot einige Höhepunkte, wie etwa den Auftritt der vkm-Cheerleader. Zudem präsentierten die vkm Teens ihr Filmprojekt. Ein ausführlicher Bericht zum Sommerfest folgt im nächsten vkm-Magazin.

Sommerfest für Mitglieder und Freunde

Der vkm veranstaltet am 1. September wieder ein Sommerfest. - Foto: ArchivDer vkm veranstaltet am 1. September wieder ein Sommerfest. - Foto: ArchivDer vkm Hamm e. V. freut sich auch in diesem Jahr wieder auf sein Sommerfest, das am Freitag, 1. September, von 15 bis 18 Uhr direkt vor der Geschäftsstelle am Otto-Krafft-Platz 2 stattfinden wird.

Größte Attraktion wird diesmal ein „Menschenkicker“ sein. Für das leibliche Wohl ist mit Kaffee, Kuchen und Crêpes bestens gesorgt. Auch der dasmarkt beteiligt sich wieder mit einem Stand am Sommerfest, dort wird es Grillwürstchen und Getränke geben. Für Essen und Getränke wird jeweils ein kleiner Kostenbeitrag erhoben.

Zur Anmeldung bitte einfach direkt in der Geschäftsstelle Bescheid geben oder uns eine E-Mail mit entsprechender Personenzahl senden.

Besuch auf dem Therapiehof

Eine tolle Erfahrung war der Besuch auf dem Therapiehof für alle Beteiligten. - Foto: simpli PREine tolle Erfahrung war der Besuch auf dem Therapiehof für alle Beteiligten. - Foto: simpli PRDer Lions-Club Hamm-Hammona ermöglicht der Seniorengruppe des Vereins für körper- und mehrfachbehinderte Menschen Hamm e.V. (vkm) mit seiner Unterstützung den Besuch des Eselhofs Terhürne in Hamm. Dort haben die 18 Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen die Möglichkeit, unmittelbar mit Tieren in Kontakt zu kommen.

Geschäftsführerin Elisabeth Reitz vom vkm: „Mit diesem Ausflug bieten wir den Teilnehmern die Chance, durch die Begegnung mit Tieren intensive und elementare Erfahrungen zu sammeln, beispielsweise durch die Überwindung von Ängsten, die Entwicklung von Empathie sowie die Förderung der Kommunikation und der Motorik.“ Darüber hinaus dient dieses Projekt der Stärkung der Gruppendynamik, der Förderung des körperlichen Wohlbefindens und der Sensibilitäts- und Wahrnehmungsschulung.

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Interview mit Madeleine Büte

Madeleine BüteMadeleine BüteWie sind Sie zum vkm Hamm e. V. gekommen?
2012 habe ich erfolgreich mein Fachabitur am Börde Berufskolleg in Soest abgeschlossen. Anschließend war ich eineinhalb Jahre auf der Suche nach einer Ausbildung. Ich habe zahllose Bewerbungen an unterschiedliche Betriebe (ganz NRW) geschickt, leider ohne Erfolg. Da ich ein Mensch bin der immer was tun muss, habe ich mich beim vkm für ein freiwilliges Jahrespraktikum beworben. Von August 2013 bis Februar 2014 war ich im Projekt MAIA als Praktikantin tätig. Anfang Februar habe ich dann die Chance bekommen meine Ausbildung zur Bürokauffrau über die Aktion 100 (100 zusätzliche Ausbildungsplätze für Menschen mit Behinderungen) zu starten. Die praktische Ausbildung fand in einem Kooperationsbetrieb statt. 1,5 Jahre war ich im Altenzentrum Liebfrauen am Empfang als Auszubildende beschäftigt. Da ich dort aufgrund einer Stufe nicht in die Verwaltung kam habe ich die Möglichkeit bekommen wieder zum vkm zu kommen, um dort meine Ausbildung abzuschließen. Am 30.01.2017 schloss ich meine Ausbildung zur Bürokauffrau mit Erfolg ab. Ich bin seit Februar 2017 im vkm als Bürokauffrau tätig.

Was sind Ihre Aufgaben beim vkm?
Fahrtkosten für die Teilnehmer für das Projekt MAIA erstellen/auszahlen, Bewerbungsunterlagen mit den Teilnehmern erstellen und überarbeiten, EDV-Unterricht geben, also Übungen mit Word, Datenpflege im Computer für das Ambulant Betreute Wohnen und für das Projekt MAIA, Briefe erstellen und versenden und die Telefonannahme.

Was sind Ihre Erwartungen an das Projekt MAIA?
Das ist schwer zu beantworten, da ich im vkm schon mehrere Praktika absolviert habe. Somit wusste ich bereits was auf mich zukommt. Meine Gedanken waren eher, wie kommen die Mitarbeiter aus dem Projekt und die Teilnehmer mit meiner Behinderung zurecht. Ich habe ganz schnell bemerkt dass hier jeder für jeden da ist und dass ich gut akzeptiert werde.

Was gefällt Ihnen am vkm am besten?
Das Arbeitsklima und die familiäre Stimmung unter den Mitarbeitern.

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Interview mit Jürgen Dubbi

Jürgen DubbiJürgen DubbiWelche Funktion üben Sie beim vkm Hamm e. V. aus?
Ich bin ein Job-Coach. Meine Aufgabe ist es, die Teilnehmer auf den 1. Arbeitsmarkt zu vermitteln. Wir legen Wert darauf, die Teilnehmer in passgenaue und leidensgerechte Stellen zu vermitteln. Ich schaue nicht nur in Zeitungen und im Internet, sondern durch meine jahrelange Tätigkeit in diesem Beruf kenne ich viele Betriebe und habe Kontakte zu Arbeitgebern. Dadurch kann ich einigen Teilnehmern auch Stellen vermitteln, die gar nicht ausgeschrieben sind. Bei der Vermittlung achte ich natürlich immer darauf, welche Tätigkeiten für den Teilnehmer noch möglich sind.

Wie sind Sie zum vkm Hamm e. V. gekommen?
Ich habe vorher beim Berufsförderungswerk in Hamm gearbeitet. Dort hatten wir eine Kooperation mit dem vkm Hamm e. V., und so habe ich ihn kennengelernt. Seit 2006 arbeite ich mit behinderten Menschen. Für mich war es die absolut richtige Entscheidung zum vkm Hamm e. V. zu wechseln.
Was sind Ihre Erwartungen an das Projekt MAIA?
Ich habe den Anspruch, für die Teilnehmer nicht nur einen Arbeitsplatz zu finden, sondern einen, den sie mit ihrer Behinderung gut ausführen können. Ich fühle mich zuständig dafür, genau herauszufiltern, welche Tätigkeiten für den einzelnen Teilnehmer möglich sind.

Erfüllt Sie ihr Job?
Ja, mein Job erfüllt mich sehr! Es macht mir Freude, wenn die Teilnehmer mitarbeiten und wir zusammen einen Job für sie finden. Jede einzelne Vermittlung ist für mich schöner als Urlaub, weil jeder Einzelne es verdient hat und dafür gebe ich alles. Für mich ist das hier mehr als ein Job. Die Teilnehmer liegen mir am Herzen. Wenn der Arbeitsvertrag zur Unterschrift vorliegt, ist das ein wunderschöner Moment. Der Glanz in den Augen ist das Allerbeste.

Können Sie zu Hause abschalten?
Das ist eine schwere Frage. Es kommt auf die Situation an. Manchmal telefoniere ich mit Teilnehmern noch um 20.30 Uhr, wenn sie z. B. im Praktikum sind. Das ist mir wichtig. Wenn ich helfen kann, dann helfe ich, auch wenn mich jemand im Bus anspricht. Irgendwie bin ich immer ein bisschen dabei. Und wenn eine wichtige Entscheidung anfällt, kann ich auch schwer abschalten. Erst wenn alles Wichtige erledigt ist, komme ich zur Ruhe. Besonders gut abschalten kann ich eigentlich nur dann, wenn ich einen Teilnehmer vermittelt habe.

Mit wem arbeiten Sie am liebsten mit Jüngeren oder Älteren?
Ältere und Jüngere zusammen ist für mich toll, das Miteinander gefällt mir.

Möchten Sie den Job noch bis zur Rente machen?
Ja, und noch darüber hinaus. Für mich ist das hier mehr als nur ein Beruf. Solange ich es gesundheitlich schaffe, möchte ich hier weitermachen.

Was reizt Sie an Ihrer Arbeit?
Am meisten reizt mich die Arbeit mit den verschiedenen Menschen. Jeder ist anders, ich mag die Herausforderung.

Erkennen Sie Veränderung während der Maßnahme an den Teilnehmern?
Das erlebe ich oft schon im Vorgespräch. Innerhalb der ersten halben Stunde tauen viele auf und kommen an. Ich finde diesen Moment klasse, wenn das Eis bricht. Aber auch später werden viele noch viel aufgeschlossener. In der Regel beobachte ich positive Veränderungen bei den Teilnehmern.

Müssen Sie vom Jobcenter eine bestimmte Vermittlungsquote erfüllen?
Quote hin oder her. Man setzt sich selber eine Quote. Unsere ist 30 %. Das ist unsere Leistung. Wir werden natürlich vom Jobcenter beobachtet. Aber für mich geht es hier nicht um Quoten, sondern um jeden einzelnen Teilnehmer.

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Interview mit Birgitta Kreutzkamp-Siebert

Birgitta Kreutzkamp-SiebertBirgitta Kreutzkamp-SiebertWas bedeutet MAIA?
MAIA steht für Maßnahme zur Aktivierung und Integration auf den 1. Arbeitsmarkt. Aktivierung bedeutet in diesem Zusammenhang, Impulse zu geben. Die Teilnehmer können oft mehr als sie denken. Unsere Aufgabe ist es, sie dorthin zu führen.

Wie sieht Sie zum vkm Hamm e. V. gekommen?
Seit 1998 habe ich bei mehreren Bildungsträgern freiberuflich als Psychologin und Dozentin gearbeitet, z. B. bei RAG Bildung und bei Netzwerk Radbod. Anfang 2008 bin ich mit einer Halbzeitstelle beim vkm Hamm e. V. angefangen. 2013 sind wir mit MAIA gestartet. Träger und Maßnahme sind zertifiziert.

Was reizt Sie an Ihrer Arbeit?
Meine Tätigkeit macht mir sehr viel Spaß. Sie ist sehr abwechslungsreich. Am meisten reizt mich daran, immer wieder neue Menschen kennenzulernen mit unterschiedlichen Fähigkeiten, Ressourcen und Wahrnehmungen. Das finde ich sehr interessant.

Brauchen Sie für diese Arbeit eine Qualifikation?
Ja, für bestimmte Aufgaben, z. B, die Durchführung der psychologischen Tests brauche ich den Abschluss als Diplom-Psychologin (oder Master of Science in Psychologie).

Was sind Ihre Erwartungen an das Projekt MAIA?
Vom Projekt MAiA wünsche und erwarte ich mir, dass viele Teilnehmer vermittelt werden und sich unsere Teilnehmer bei uns wohlfühlen. Ganz wichtig finde ich, dass sich die Teilnehmer freiwillig dazu entscheiden, an der Maßnahme teilzunehmen nach einem Vorgespräch, bevor sie mit einem Vermittlungsgutschein zu uns kommen.

Ist es schwer, die verschiedenen Charaktere der Teilnehmer unter einen Hut zu bekommen?
Manchmal ist es schwer! Es sind immer verschiedene Charaktere und alle haben verschiedene Bedürfnisse. Aber genau das herauszukitzeln ist auch spannend, da jeder Teilnehmer verschiedene Erfahrungen in seinem Leben gemacht hat.

Erfüllt Sie Ihr Job?
Ja, ich mache meine Job sehr gerne! Ich beziehe schon seit 1,5 Jahren Rente. Ich werde hier solange weiter arbeiten wie es geht, da mich die Arbeit hier wirklich erfüllt.

Erkennen Sie Veränderungen an den Teilnehmern während der Maßnahme?
Ja, viele Teilnehmer werden lockerer und agiler. Ein Teilnehmer hat mir mal gesagt, die Teilnehmer seien aufgegangen wie eine Blume.

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