Ein schicker VW T-Cross parkt in der Einfahrt der vkm Geschäftsstelle am Otto-Krafft-Platz.
Er ist die neueste Anschaffung des vkm – und war bitter nötig:
„Wir hatten bisher unseren Bulli für Fahrten mit gehbehinderten Klient:innen und einen Peugeot für Stadtfahrten, der schon sehr in die Jahre gekommen ist“, erzählt vkm Geschäftsführerin Jennifer Buhla. Das reichte angesichts der steigenden Zahl an Klient:innen aber nicht mehr aus.
Immer mehr Dienstfahrten mit Klient:innen
„Wir brauchten dringend ein weiteres Fahrzeug für die Begleitung zu Arztbesuchen, Therapien und Freizeitaktivitäten. Die Teilnehmer:innen unserer Arbeitsintegrations-Maßnahme begleiten wir zudem auch öfter zu Bewerbungsgesprächen im gesamten Stadtgebiet, da ist ein Auto unerlässlich“, so Buhla weiter.
10.000 Euro von der Hülsmann-Stiftung
Rund 24.000 Euro kostete der VW, 10.000 Euro davon übernahm die Elisabeth Hülsmann Stiftung aus Hamm. Jennifer Buhla bedankte sich sehr herzlich für den großzügigen Zuschuss:
„Wir haben den vkm schon häufiger unterstützt, bei den Kosten für Familienfreizeiten oder Sportgeräte“, betont der Stiftungs-Vorsitzende Helmut Riediger. „Die Zinsen des Stiftungsvermögens sind gedacht für Menschen in Hamm, die Betreuung benötigen, also vorrangig Kinder, Senioren oder eben Menschen mit Behinderung. Insofern passt das hier sehr gut zu dem, was Elisabeth Hülsmann erreichen wollte“.
Hülsmann-Stiftung unterstützt viele soziale Projekte in Hamm
Die Stiftungs-Gründerin ist im vergangenen Jahr verstorben und ihre komplette Erbmasse ist ebenfalls in die Stiftung geflossen, so dass im vergangenen Jahr rund 40 Anträge aus Hamm bewilligt werden konnten. „Tendenz steigend“, so Riediger. „Der Unterstützungs-Bedarf in Hamm ist groß.“

Foto vlnr: Susanne Rüter (vkm), Helmut Riediger, Dr. Wolfram Letzner (Hülsmann-Stiftung), Jennifer Buhla (vkm), Prof. Dr. Jutta Lommatzsch (Hülsmann-Stiftung)