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Tage der Inklusion

Stellten das Programm für die "Tage der Inklusion vor": (von links) Isa Topak, Monika Dirks, Jennifer Buhla, Kathrin Kaleck und Nicolas Hattenhauer. - Foto: KottmannStellten das Programm für die "Tage der Inklusion vor": (von links) Isa Topak, Monika Dirks, Jennifer Buhla, Kathrin Kaleck und Nicolas Hattenhauer. - Foto: KottmannDie eigenen Beratungsangebote bekannter machen, den gemeinsamen Austausch von Menschen mit und ohne Behinderung fördern und interkulturell zusammen feiern, mit diesen Zielen organisieren verschiedene Partner am Wochenende zwei Aktionen im Rahmen der „Tage der Inklusion“, unter anderem am Sonntag ein vereinsinternes Familienfest am Otto-Krafft-Platz.

So werden die Kooperationspartner des Paritätischen Zentrums an der Bahnhofsstraße 4 am Samstag von 11 bis 15 Uhr zusammen mit dem vkm Hamm und dem türkischen Selbsthilfeverein einen Stand in der Fußgängerzone aufbauen. Dort wird aber nicht nur über das umfangreiche Beratungsangebot des Zentrums informiert, sondern es wird verschiedene Kinderspiele geben. Außerdem besteht auch die Möglichkeit, die Räume des Zentrums zu besichtigen.

„Für uns ist es an diesem Tag besonders wichtig, die verschiedenen Angebote der Unabhängigen Teilhabeberatungsstelle EUTB und der Selbsthilfekontaktstelle bekannter zu machen. Außerdem wollen wir auch die Akzeptanz der Menschen mit Behinderung erhöhen“, verdeutlicht Monika Dirks, die nicht nur in der Kontaktstelle, sondern auch den Arbeitskreis für Menschen mit Behinderung leitet. „Die Tage der Inklusion der Aktion Mensch sollen Möglichkeiten eines Miteinanders aufzeigen. Der diesjährige Schwerpunkt liegt außerdem bei Kindern, weswegen wir am Sonntag ein Familienfest organisieren“, erklärt Jennifer Buhla, Geschäftsführerin des vkm Hamm.

Bereits vor gut einem Jahr hatte Isa Topak, Vorsitzender des türkischen Selbsthilfevereins, angefragt, ob man nicht gemeinsam ein Familienfest ausrichten wolle. Topak: „Wir haben viele Jahre selbst ein Fest oder einen Tag der offenen Tür organisiert. Es war uns wichtig, uns zu öffnen und gemeinsam mit einem deutschen Verein zu feiern.“ Genau auf diesen interkulturellen Austausch legt auch der vkm viel Wert: „Auch das ist ja eine Form der Inklusion. Wir haben immer mehr türkischstämmige Klienten im Ambulant Betreuten Wohnen und im Arbeitsintegrationsprojekt und wir merken immer wieder, wie wenig wir über kulturelle Besonderheiten wissen. Das hat sich schon jetzt durch die Zusammenarbeit mit Herrn Topak und seinem Verein verbessert“, so Jennifer Buhla. Das Familienfest für die Mitglieder der beiden Vereine findet am Sonntag auf dem Otto-Krafft-Platz statt, hier wird ein buntes Programm mit Trommelworkshop, Mitmachaktionen und Inklusionsquiz organisiert.