Teilnehmer von MAIA präsentieren stolz ihre ersten Ergebnisse bei der Herstellung von Mund-Nase-Masken. - Foto: vkmTeilnehmer von MAIA präsentieren stolz ihre ersten Ergebnisse bei der Herstellung von Mund-Nase-Masken. - Foto: vkmIm Projekt MAIA gibt es ein abwechslungsreiches Fächerangebot, um allen Teilnehmern die Chance zu geben, sich weiterzubilden, eigene Interessen zu entwickeln und die persönlichen Begabungen zu zeigen. Daher werden theoretische und praktische Fächer angeboten und dabei wird auf Probleme und Wünsche der Teilnehmer eingegangen. Aber auch die aktuellen Situationen werden aufgegriffen. So hat sich die Gruppe mit der Coronakrise auseinandergesetzt.

Dazu haben kanadische Forscher der Mc Master-University im Fachblatt „Lancet“ berichtet, dass sie 172 Studien zu Schutzmaßnahmen bei Coronaninfektionen ausgewertet haben. Dabei fanden sie, dass neben anderen Schutzmaßnahmen Mund-Nase-Masken das Infektionsrisiko bei Coronaviren um 60 bis 85 Prozent senken. Ähnliche Ergebnisse brachten auch Städtevergleiche mit der Stadt Jena, die schon einige Wochen früher die Nase-Mund-Schutz-Pflicht eingeführt hatte.

Die Epidemiologen Raina Macityre von der australischen Universität von New South Wales hebt hervor, dass mehrlagige Masken besser abschirmen als solche aus einer einzigen Stoffschicht. Sie weist darauf hin, dass die Masken gut angepasst sein sollten.

Solche Masken fertigten die Teilnehmer des Projektes MAIA unter der Leitung von Frau Kreutzkamp-Siebert an. Das Herstellen des Mund-Nase-Schutzes führte nicht nur zu tollen Produkten, sondern es machte auch so viel Spaß, dass die ersten Teilnehmer schon ihre dritte Maske in Bearbeitung haben.