Selbstbestimmt Wohnen

Mit seinem neuen Projekt „Selbstbestimmt Wohnen in NRW“ möchte der Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung NRW e. V. Menschen mit komplexen Behinderungen und ihre Familien in der Lebensphase des Auszugs aus dem Elternhaus oder einer stationären Wohnform unterstützen und auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben begleiten. Als einer von zehn ausgewählten Teilnehmern in NRW nimmt auch der vkm Hamm e. V. am Projekt teil.

(Junge) Menschen mit Behinderung, die ausziehen möchten, stehen vor vielen Herausforderungen: Wie muss mein zu Hause gestaltet sein, damit es meinem Unterstützungsbedarf entspricht? Muss ich jetzt alles selber machen? Wer unterstützt mich, wenn ich Hilfe brauche? Werde ich mich mit meinen neuen Nachbarn verstehen und verstehen sie mich? Diese und andere Fragen zu klären, ist für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf besonders wichtig, um selbstbestimmt Wohnen zu können. Antworten auf diese Fragen sind zudem Voraussetzung für die Schaffung individueller, passgenauer Wohnangebote in der Region.

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Der Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung NRW e. V. (lvkm nrw) veranstaltet vom 2. bis 4. November 2018 ein Familienwochenende zum Thema "Erwachsenwerden und Auszug aus dem Elternhaus" für erwachsene Menschen mit Behinderung und ihre Eltern/Angehörigen in Essen.

Ziel der Veranstaltung ist es, Menschen mit Behinderung und ihre Familien für die Lebensphase des Auszugs zu stärken. An diesem Wochenende soll für die Ängste und Sorgen auf beiden Seiten Raum geschaffen werden. Auch sollen gemeinsam mit den Teilnehmenden Perspektiven und Handlungsstrategien für diesen wichtigen Lebensabschnitt entwickelt werden. Beim Familienwochenende sollen aber auch Austausch, Freizeitaktivitäten und Erholung nicht zu kurz kommen.

Rechtliche Betreuung und Vorsorgevollmacht - zu diesen Themen hat der vkm jetzt die Eltern der Jugendgruppe auf einem Elternabend informiert. Eine Mitarbeiterin der Betreuungsstelle der Stadt Hamm stand Rede und Antwort.

So erhielten die Eltern zunächst allgemeine Informationen über die persönlichen Rechte und über die Aufgaben eines rechtlichen Betreuers. Die anschließenden Fragen der Teilnehmer wurden ebenfalls umfassend beantwortet. Zum Abschluss gab es Hinweise über die Möglichkeiten weiterer Unterstützung, wie beispielsweise durch die Betreuungsstelle der Stadt Hamm und auch durch die ergänzende unabhängige Teilhabeberatungsstelle.

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