Großes Interesse

Rund 30 Interessierte nahmen am 1. Quartiersspaziergang in Westtünnen teil. - Foto: KottmannRund 30 Interessierte nahmen am 1. Quartiersspaziergang in Westtünnen teil. - Foto: Kottmann

Elisabeth Reitz (r.) informierte über die Hintergründe zum vkm-Wohnbauprojekt in Westtünnen. - Foto: KottmannElisabeth Reitz (r.) informierte über die Hintergründe zum vkm-Wohnbauprojekt in Westtünnen. - Foto: KottmannKnapp 30 Teilnehmer interessierten sich direkt vor dem Beginn der Sommerferien für den 1. Quartiersspaziergang in Westtünnen, die von Rhynerns Bezirksvorsteherin Brigitte Sosna begrüßt wurden. Zum einen informierte Quartiersentwickler Simon Kottmann über die im ersten Halbjahr geleistete Arbeit und über die Planungen für die Ferien, zum anderen bekamen die Teilnehmer das neue Wohnprojekt für Menschen mit Behinderung an der Rembrandstraße ebenso wie die Umbaupläne der Sportanlage des Hammer SC an der Fuchshöhle vorgestellt.

Kai Hegemann, Geschäftsführer des Hammer SC, erklärte dabei die genauen Planungen hinsichtlich des Umbaus und beantworte auch verschiedene Fragen aus der Runde zum Umbau, dessen Fertigstellung schon 2021 erwartet wird. "Hier wird ein neues Vereinszentrum entstehen", betonte Hegemann, der bereits seit der Fusion des SC Westtünnen und des TSV Berge im Jahr 2008 die Geschicke des Hammer Großvereins leitet.

Erst seit zwei Monaten im Quartier zuhause ist dagegen der vkm Hamm e. V. (Verein für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung), der am Otto-Krafft-Platz ansässig ist. Der Verein ist für die Betreuung der Mieter des neuen Wohnbauprojektes an der Rembrandstraße 5 zuständig. Insgesamt arbeit vor Ort nun 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des vor 50 Jahren aus einer Elterninitiative heraus gegründeten Vereins. Geschäftsführerein Elisabeth Reitz und Hausleitung Ribana Reuter stellte die konkrete Arbeit des Vereins vor und berichteten von einem "guten Start" in der Nachbarschaft, auch wenn insbesondere die Freizeitarbeit durch das Coronavirus nur eingeschränkt möglich war.

Diese Einschränkungen bekamen auch die Quartiersentwickler Simon Kottmann und Estelle Andres zu spüren. So berichtete Kottmann von verschiedenen abgesagten oder verschobenen Veranstaltungen, wie etwa dem ersten Quartiersforum oder der geplanten Frühlings-Fahrradwerkstatt. "Unter diesen Einschränkungen dürfen wir dennoch mit dem ersten Halbjahr zufrieden. Es ist bereits gelungen, erste Projekte erfolgreich zu starten, wie etwa das Kinderkunst-Projekt oder auch die Krabbelgruppe `Quartier-Minis`." Auch die offenen Sprechstunden seien rege durch die Westtünner genutzt worden, so der Quartiersentwickler. "Das alles zeigt uns, dass unsere Arbeit hier angenommen wird und wir auf einem guten Weg sind."

HSC-Geschäftsführer Kai Hegemann stellte die Umbaupläne für das HSC-Sportgelände in Westtünnen vor. - Foto: KottmannHSC-Geschäftsführer Kai Hegemann stellte die Umbaupläne für das HSC-Sportgelände in Westtünnen vor. - Foto: Kottmann