Der Kegelabend war ein voller Erfolg. Es nahmen teil: Alexander, Niko, Linda, Hendrik, Sebastian, Justin, Dirk Michaela, Stefanie, Kerstin und Manuela. - Foto: vkmDer Kegelabend war ein voller Erfolg. Es nahmen teil: Alexander, Niko, Linda, Hendrik, Sebastian, Justin, Dirk Michaela, Stefanie, Kerstin und Manuela. - Foto: vkmAuch wenn Anwurf, Gasse und Kegelstand für die gut ein Dutzend Kegler:innen des vkm eher Fachchinesisch sind, der Spaß war beim ersten gemeinsamen Kegelausflug in diesem Frühjahr riesengroß.

Recht spontan organisiert, fanden sich sofort mehrere Klient:innen, die bei dem Probetermin dabei waren. Auch ohne richtige Kegelerfahrung war der Abend für alle Beteiligten ein regelrechter Volltreffer - nicht zuletzt wegen des leckeren Essens im Restaurant. Schon jetzt hoffen alle auf eine baldige Wiederholung des Ausflugs.

Plakat zur VersammlungPlakat zur VersammlungDas wird eine ganz besondere Aufgabe: Die Mitgliederversammlungen der Jahre 2019, 2020 und 2021 finden am 23. Mai ab 18 Uhr in der Stephanus-Kirche in Westtünnen statt.

Die Adresse lautet Dietrich-Bonhoeffer-Straße 5, 59069 Hamm. Mit dem Bus ist die Stephanus-Kirche über die Bushaltestellen Fuchshöhle oder Heideweg (dann zum Wohnprojekt) erreichbar. Rollstuhlfahrdienste sind selbstständig zu organisieren. Von der vkm-Geschäftsstelle am Otto-Krafft-Platz wird ein Shuttleservice nach Westtünnen angeboten. Anmeldungen zur Versammlung sind telefonisch über 02381/489710 oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich.

Tempo machen in Sachen Inklusion – mit dieser Zielsetzung haben sich der vkm und mehrere Kooperationspartner bestehend aus Selbsthilfe-Kontaktstelle, der Unabhängigen Teilhabeberatungsstelle und dem Türkischen Verein zur Selbsthilfe Behinderter und Nichtbehinderter Türkischer Mitbürger Hamm am „Tag der Inklusion“ in Hamm mit einem Aktionsstand beteiligt. Und das Ziel, nämlich über Inklusion zu informieren und den Sinn dafür zu schärfen, wurde voll erreicht.

Mehrere „Barrierechecker-Teams“ machten sich an diesem Tag in Hamm auf den Weg, um alltägliche Wege zu überprüfen. Die Jugendlichen benutzten dabei Rollstühle und Rollatoren, einen Altersanzug oder auch entsprechende Seh- und Hörbeschränkungen, um konkret zu erleben, wie sich Barrieren wie Bordsteinkanten, Treppenstufen oder ähnliches auf ihre Mobilität auswirken. Anschließend gab es dann Gelegenheit, von diesen Erfahrungen im Liveinterview beim Lokalradio Lippewelle Hamm zu berichten und so hautnah einen Eindruck vom Leben mit Behinderung zu vermitteln. Am stärksten empfanden die Jugendlichen dabei die Einschränkung der Sehfähigkeit. „Absolut nachvollziehbar“, betonte Dieter Hoffmann, Vorsitzender der Bezirksgruppe Hamm/Ahlen des Blinden- und Sehbehindertenvereins Westfalen. Denn wer von heute auf morgen erblinde, müsse natürlich erst einmal eine ganze Menge lernen, so Hoffmann im Radiointerview.

Mit viel Freude erfuhren die Teilnehmer:innen auch praktisch etwas über Freiräume und die Möglichkeiten, teilzuhaben ohne andere dabei zu einzuschränken. - Foto: Kottmann/vkmMit viel Freude erfuhren die Teilnehmer:innen auch praktisch etwas über Freiräume und die Möglichkeiten, teilzuhaben ohne andere dabei zu einzuschränken. - Foto: Kottmann/vkmWie funktioniert eigentlich politische Beteiligung? Und wie kann ich selbst mit einbringen? Diesen und weiteren Fragen zum Thema Mitbestimmung gingen die Projektteilnehmer:innen am Samstag beim gelungenen Auftakt des Projektes "Wir bestimmen mit!" im Seminarraum der Unabhängigen Teilhabeberatung nach.

Mit viel Engagement brachten die Teilnehmer:innen bei der ersten Veranstaltung der Reihe, die noch bis September läuft, ihre eigenen Fragen und Vorstellung ein. "Eine tolle Gruppe, die sich sehr schnell gefunden hat", zeigten sich Denise McConnell und Lara Franke, die das Projekt begleiten, sehr erfreut vom Verlauf der Veranstaltung, die von vkm Hamm und Werstadt für Demokratie und Toleranz Hamm organisiert wird.

Geschäftsführerinnen des vkm sind (von links) Elisabeth Reitz und Jennifer Buhla. Doris Ellingen von der Wirtschaftsförderung Hamm half bei der Beantragung der Potenzialberatung. - Foto: FeussnerGeschäftsführerinnen des vkm sind (von links) Elisabeth Reitz und Jennifer Buhla. Doris Ellingen von der Wirtschaftsförderung Hamm half bei der Beantragung der Potenzialberatung. - Foto: Feussner„Ein so schnelles und unbürokratisches Antragsverfahren wie bei der Potentialberatung habe ich selten erlebt.“ Das sagt Elisabeth Reitz, die zusammen mit Jennifer Buhla die Geschäfte des vkm Hamm führt, des Vereins für körper- und mehrfachbehinderte Menschen Hamm e. V. Mit rund 50 Beschäftigten bietet der Verein eine Vielfalt von Betreuungsund Beratungsleistungen, um Menschen mit Behinderungen ein möglichst selbstständiges und zufriedenes Leben zu ermöglichen.

Der vkm ist in den letzten zehn Jahren rasant gewachsen, die Zahl der Beschäftigten hat sich etwa verfünffacht. „Wir mussten etwas tun“, sagt Jennifer Buhla. „Wir brauchen eine klare Struktur, Verantwortlichkeiten müssen geregelt, die Zusammenarbeit neu organisiert werden.“ Eine Empfehlung brachte die Geschäftsführerinnen auf die Potentialberatung, mit der eine Unternehmensberatung gefördert werden kann. „Dann ging alles ratzfatz“, sagt Elisabeth Reitz. Mit den Ansprechpartnerinnen bei der Wirtschaftsförderung Hamm wurden binnen einer Woche ein Beratungstermin vereinbart und die Formalitäten geregelt, kurz darauf konnte das erste Treffen mit der Unternehmensberatung stattfinden.

Im Rahmen der Mitgliedersammlung der Interessengemeinschaft Westtünner Vereiner wurde der vkm Hamm Anfang April in den Förderverein aufgenommen. Damit ist die Zahl der Mitglieder - Vereine, Organisationen und Kirchengemeinden aus dem Ortsteil Westtünnen - nun auf 21 angewachsen.

"Es war uns wichtig, uns vor Ort zu engagieren und Teil des Netzwerks zu sein", begründete vkm-Geschäftsführer Elisabeth Reitz den Schritt. Die IG koordiniert nicht nur die verschiedenen Termine über das Jahr, sondern organisiert selbst auch verschiedene Veranstaltungen wie den alljährlichen Weihnachtsmarkt oder das Maifest am 1. Mai. Denn dann lädt die IG in diesem Jahr nach zweijähriger coronabedingter Pause alle Westtünner:innen und Maiwander:innen wieder auf den Schulhof der Alfed-Delp-Schule ein. Dort wird der Mai-Kranz geschmückt und der Maibaum gegen 16:30 Uhr aufgerichtet. Ausrichter sind in diesem Jahr der Schützenverein, die Sportschützen und die Kath. Kirchengemeinde.

Unterkategorien

Seite 1 von 27