Tauschten sich über die gemeinsame Zusammenarbeit aus: (von links) Andrea Henning, Jennifer Buhla, Estelle Andres, Elisabeth Reitz und Ivan Martinez. – Foto: Kottmann/vkmTauschten sich über die gemeinsame Zusammenarbeit aus: (von links) Andrea Henning, Jennifer Buhla, Estelle Andres, Elisabeth Reitz und Ivan Martinez. – Foto: Kottmann/vkm

Der vkm Hamm e. V. kooperiert ab sofort mit dem Berliner Verein MINA – Leben in Vielfalt. Zweck des Vereins ist die Förderung der Hilfe für Menschen mit Behinderung und mit Migrationshintergrund. Konkret arbeiten die Vereine beim Projekt „Ehrenamt in Vielfalt“ zusammen.

„Es handelt sich hierbei um ein außergewöhnliches Projekt. Wir möchten uns mit unserem Verein in diesem Arbeitsfeld stärker engagieren“, erklärten die vkm-Geschäftsführerinnen Jennifer Buhla und Elisabeth Reitz bei der Bekanntgabe der Kooperation. Zuvor waren die Berliner Projektleiterin Andrea Henning und Ivan Martinez in Hamm zu Gast. Dort besuchten beide nicht nur die vkm-Geschäftsstelle am Otto-Krafft-Platz, sondern auch das neue Wohnprojekt in Westtünnen und das dortige Quartiersbüro. Beide zeigten sich begeistert von der konkreten Arbeit vor Ort. Künftig soll nun im Rahmen der Kooperation auch noch mit weiteren Partnern in einer Arbeitsgruppe ein regelmäßiger Austausch stattfinden.

Das Projekt unter der Trägerschaft von MINA sowie des Bundesverbandes bvkm wird finanziert von der Bundesregierung. Jennifer Buhla: „Es widmet sich seit 2019 der Schnittstelle zwischen Flucht, Migration und Behinderung.“ Erklärtes Ziel sei es, das Wissen rund um die Themen der Schnittstelle zu multiplizieren, so die Geschäftsführerin weiter. Konkret wolle man Menschen mit Migrations- und/oder Fluchterfahrung und einer Behinderung wirksam erreichen, Angebote entsprechend gestalten und die Zielgruppe, ihren besonderen Bedarfen entsprechend, zu unterstützen. Die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für das Thema ist ein weiterer Schwerpunkt des Projektes.