Jennifer Buhla (l.) und Denise McConnell freuen sich auf den Projektstart am 30. April. - Foto: Kottmann/vkmJennifer Buhla (l.) und Denise McConnell freuen sich auf den Projektstart am 30. April. - Foto: Kottmann/vkmPolitisch beteiligen, aber wie? Dieser Frage geht der vkm Hamm e. V. zusammen mit der Werkstadt für Demokratie und Toleranz in Hamm mit dem neuen Projektangebot „Wir bestimmen mit!“ nach. Zielgruppe des Angebotes, das am 30. April startet, sind Menschen mit Behinderung, die sich politisch beteiligen wollen, aber nicht wissen wie.

„Vor allem wollen wir zunächst einmal wissen, was die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bewegt“, stellt Denise McConell klar, die das Projekt gemeinsam mit Lara Franke begleiten wird. Dafür soll in erster Linie der Auftakt genutzt werden, etwa um das Grundgesetz „körperlich erfahrbar zu machen“, so die Theaterpädagogin. Dies gelänge etwa, wenn Menschen sich gemeinsam in einem begrenzten Raum mit einem Sportgerät bewegten und sich trotz immer kleiner werdenden Raumes nicht in die Quere kommen würden – eben, weil es bestimmte Regeln gebe. Schon bei dieser Beschreibung ist klar: Die Teilnehmer:innen dürfen sich auf spannende Erfahrungen und vielleicht auch die ein oder andere überraschende Einsicht freuen.

In wenigen Tagen liegt das neue vkm-Magazin gedruckt vor, vorab kann es schon jetzt als PDF heruntergeladen werden. In der neuen Ausgabe wird wieder aus den verschiedenen Bereichen des Vereins berichtet, von den Aktivitäten der Klienten:innen ebenso wie über wichtige Entwicklungen innerhalb des Vereins.

So findet sich in der Frühjahrsausgabe auch die Einladung zur Mitgliederversammlung, die am 23. Mai in Westtünnen stattfindet. Ebenso wird über die das klare "Zeichen für den Frieden" berichtet, das Klienten:innen und Mitarbeiter:innen im März gemeinsam setzten. Darüber hinaus berichtet Sabrina Pattberg über einen typtischen Tag in ihrem Leben und Michael Schmilgus, der neue BeWo-Leiter stellt sich im Interview vor. Die EUTB berichtet über Erfahrungen in der Beratung währen der Corona-Pandemie und das Quartier Westtünnen blickt auf einen schwungvollen Start in die Frühling.

Das Cover der neuen Ausgabe.Das Cover der neuen Ausgabe.Auszug aus dem Inhalt

  • Ein Zeichen für den Frieden
  • Die Pandemie als Brennglas
  • Neue BeWo-Leitung im Interview
  • Quartier: Mit viel Schwung ins Frühjahr
  • Ein Tag mit Sabrina Pattberg
  • GeKo-Projekt erfolgreich fortgesetzt
  • Einladung zur Mitgliederversammlung
  • Reinigungskräfte gesucht

Heft herunterladen (als PDF, 31 MB)

Alle Magazine sind hier zu finden.

Die Selbsthilfe-Kontaktstelle Hamm weist auf eine "Junge Selbsthilfegruppe für Menschen mit psychischen Erkrankungen" hin. Das Angebot richtet sich an junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren, denen es im Studium oder Jon zu viel wird, die durch eine Erkrankung oder schwierige Lebenslage besonders belastet sind.

"Gerade als junger Mensch ist es manchmal schwer, Gleichaltrige zu finden, um sich vorurteilsfrei über persönliche Krisen auszutauschen", heißt es im Infoflyer der Veranstaltung (hier zum Download als PDF). "Wir wollen reden. Deswegen gründen wir in Hamm eine Gruppe, in der junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren mit psychischen Erkrankungen in einem geschützten Raum sich austauschen können, um über ihre Erfahrungen und ihren Alltag zu sprechen. Sich in Ruhe zuhören und Verständnis zeigen, natürlich in vertraulichem Rahmen. Selbsthilfe ist mehr als Stuhlkreis: Wir wollen auch gemeinsame Aktionen machen, beispielsweise Bowlen gehen, Billard spielen oder sportliche Aktivitäten", heißt es dort weiter.

Weitere Informationen: Website der Selbsthilfe-Kontaktstelle Hamm

Das Bundesamt für Sicherheit und Informaionstechnik (kurz: BSI) beobachtet Phishing-Versuche von Kriminellen, die die große Hilfsbereitschaft aufgrund des Russland-Ukraine-Konflikts ausnutzen wollen.

Seien Sie skeptisch, wenn Sie beispielsweise Spendenaufrufe per E-Mail erhalten und informieren Sie sich bei seriösen Hilfsorganisationen! Während Phishing-E-Mails bis vor einigen Jahren meistens dadurch auffielen, dass die Anrede unpersönlich ("Sehr geehrter Kunde…") oder der Nachrichtentext in schlechtem Deutsch verfasst war, gehen Kriminelle mittlerweile professioneller (z.B. bei der Schadsoftware Emotet) vor. Tippfehler oder seltsame Umlaute im Text sind nur noch selten ein eindeutiger Hinweis auf einen Phishing-Versuch. Auch bei gut formuliertem Text sollten Sie deshalb wachsam sein.

Ausführliche Informationen gibt es auf der BSI-Website

Unter neuer Leitung steht seit dem 1. Januar 2022 das Ambulant Betreuten Wohnen beim vkm Hamm. Mit rund 80 betreuten Klienten:innen ist dieser Bereich nach wie vor das Hauptstandbein des Vereins, der darüber hinaus auch ein erfolgreiches Arbeitsintegrationsprojekt, die Unabhängige Teilhaberberatungsstelle für Hamm, das Wohnprojekt Westtünnen sowie die dortige Quartiersentwicklung verantwortet. Im Interview äußert sich Michael Schmilgus, neuer Leiter des ABW, über seine ersten Eindrücke beim vkm und seine Ziele für die Zukunft.

„Herr Schmilgus, die ersten Wochen sind vorüber – wie haben Sie sich im Kreise der Kollegen:innen und in Ihr neues Aufgabenfeld eingelebt?“
Michael Schmilgus: „Sehr gut! Schon die Bewerbungsgespräche verliefen in sehr guter, sehr offener und freundlicher Atmosphäre. Und das hat sich in den ersten Wochen hier genauso fortgesetzt. Ich darf Teil eines tollen Teams sein. Alle sind sehr interessiert, suchen den Kontakt. Das Arbeitsfeld kenne ich aus meinen bisherigen Stationen. Das Besondere, das Individuelle dahinter sind immer die Menschen – sowohl seitens der Klienten:innen also auch der Kollegen:innen.“

Gemeinsamer Workshop – die Pädagog:innen der Aidshilfe Lianet Flores (links), Martin Enders (hinten links) und Claus-Martin Naechster (hinten rechts) näherten sich mit den Mitgliedern der Jugendgruppe gemeinsam dem Thema Sexualität. – Foto: vkmGemeinsamer Workshop – die Pädagog:innen der Aidshilfe Lianet Flores (links), Martin Enders (hinten links) und Claus-Martin Naechster (hinten rechts) näherten sich mit den Mitgliedern der Jugendgruppe gemeinsam dem Thema Sexualität. – Foto: vkmEin gemeinsam organisierter Workshop der Teilhabeberatung (EUTB) und der Aidshilfe Hamm e.V. bietet ein sexualpädagogisches Angebot für Menschen mit Lernschwierigkeiten. Die Aidshilfe Hamm e.V. bietet seit über 30 Jahren sexual- pädagogische HIV/Aids-Prävention im Sinne einer lebensnahen, ganzheitlichen Gesundheitsförderung an.

Mit ihrem fachlichen Rat unterstützen die Mitarbeitenden Schulen, Vereine, Einrichtungen der Jugendhilfe und viele weitere Initiativen. Die Teilhabeberatung wiederum fungiert als eine Art Lotsin im Gesundheitssystem. Zu den Aufgaben der EUTB gehört die niederschwellige Beratung von Menschen mit Behinderungen sowie deren Angehöriger, um diesen den Zugang zu verschiedensten Hilfen und Unterstützungen zu ermöglichen. Im Zuge der Kooperation beider Beratungsstellen entstand die Idee, ein sexualpädagogisches Angebot für Menschen mit Lernschwierigkeiten oder geistiger Behinderung zu entwickeln.

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